AG 7: Konzeptionelle Grundfragen
Brauchen wir überhaupt einen „3. Arbeitsmarkt“? Integration oder „Aufbewahrung“? Moderator: Jürgen Schomburg (Offenbach am Main)
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Kommunalisierte Grundsicherung für Arbeitssuchende
- Die politisch im Vordergrund stehende Frage, ob zkT oder ARGEn erfolgreicher vermitteln, lenkt ab von der Frage, welche Form der Ansprache von Zielgruppen, welche Instrumente der Arbeitsförderung und welche Art der Organisation der Leistungsprozesse in welcher Situation wirksam sind. Von Matthias Knuth, Frank Koch, Oliver Schweer, Hans-Böckler-Stiftung
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Bericht der "Arbeitsgruppe Arbeitsmarkt"
- BMAS
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Antrag: Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren
- Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN im Deutschen Bundestag (16/2652)
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Mehr Beschäftigung für Benachteiligte schaffen - Thesen zur Weiterentwicklung von öffentlich geförderter Beschäftigung
- Gemeinsame Erklärung: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. (AWO), Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Diakonisches Werk der EKD
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Geförderte Beschäftigung für leistungsgeminderte Langzeitarbeitslose?
- Von Susanne Koch und Peter Kupka (IAB) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Autorin und der Autor plädieren für ein sorgfältiges Profiling, in dem diejenigen Personen ausgewählt werden, die auf absehbare Zeit geringe Integrationschancen haben und bei denen durch die Aufnahme einer öffentlich geförderten Beschäftigung positive Effekte auf Beschäftigungsfähigkeit und/oder soziale Integration zu erwarten sind. Der Hinweis, dass selbst am Rande des Arbeitsmarkts Fluktuation stattfindet, unterstreicht die Notwendigkeit, die Integration in reguläre Beschäftigung als Ziel beizubehalten. Die Studie geht auf unterschiedliche Beschäftigungsfelder sowohl in der Privatwirtschaft, im öffentlichen Sektor, aber auch im sogenannten Dritten Sektor ein, und kommt zu dem Schluss, dass in allen diesen Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Zielgruppe existieren, die allerdings durch die Kriterien öffentliches Interesse und Zusätzlichkeit begrenzt werden. Insofern ist es wichtig, auf regionaler Ebene einen Konsens zwischen den Akteuren über die Einsatzmöglichkeiten dieser Menschen zu erzielen.
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Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen eines Konzepts für existenzsichernde Beschäftigung des Bundesministeriums für Wirtschaft
- Von Dr. Holger Bonin Dr. Hilmar Schneider, IZA
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Untersuchung der beschäftigungs- und finanzpolitischen Auswirkungen des Bofinger/ Walwei-Konzepts zur Neuordnung des Niedriglohnbereichs
- Von Holger Bonin, Ulf Rinne Hilmar Schneider. I Z A Research Report No. 11
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Antrag: Für eine Ausweitung und eine neue Qualität öffentlich finanzierter Beschäftigung
- Antrag der Fraktion Die Linke vom 5. 9. 2006
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Wege und Irrwege der öffentlich geförderten Beschäftigung
- Ein Appell zum Innehalten und zu einer Besinnung auf tatsächlich anstehende Aufgaben und Prioritäten Die Dauerdiskussion um die Gestaltung der Arbeitsmarktpolitik treibt bisweilen seltsame Blüten. Mit den aktuell propagierten Konzepten für einen sog. „Dritten Arbeitsmarkt“ sowie für die Beseitigung der Massenarbeitslosigkeit durch „Bürgerarbeit“ sind zwei nur vordergründig plausible, tatsächlich jedoch irrige Konstrukte in die Diskussion eingebracht worden. Dieser Beitrag zeigt auf, worin die tatsächlichen Aufgaben bestehen und wo die aktuellen Prioritäten zu setzen sind. Von Jürgen Schomburg
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Wir brauchen einen "Dritten Arbeitsmarkt"
- Alle bisherigen Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik hatten keinen durchschlagenden Erfolg. Wir brauchen einen neuen Ansatz, nämlich einen auf Dauer angelegten, öffentlich gestützten Arbeitsmarkt, der denen unbefristete Arbeitsmöglichkeiten bietet, die auf dem Ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben. Von Aktion Arbeit im Bistum Trier und Bischof Reinhard Marx
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Soziale Beschäftigungsunternehmen im 3. System
- Arbeit für beruflich gering qualifizierte Menschen. Von Lothar Binding. Der hier diskutierte Lösungsansatz liegt nicht im 1. Arbeitsmarkt,1 auch nicht im 2. Arbeitsmarkt,2 der Lösungsansatz wird im so genannten „3. System“ entwickelt. Ein System, in dem die Möglichkeiten und Chancen aus verschiedenen Systemen kombiniert werden, die jeweils allein das Problem der Arbeitslosigkeit nicht lösen können.
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Perspektiven für Langzeitarbeitslose mit besonderen Vermittlungshemmnissen
- Die bestehenden Arbeitsmarktinstrumente, die auf Integration in den ersten Arbeitsmarkt setzen, helfen hier nicht weiter. Es geht darum, dass diese erwerbsfähigen Hilfebedürftigen ihre individuellen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine Teilhabe am Erwerbsleben und zur möglichst eigenständigen Sicherung ihres Lebensunterhaltes einsetzen. Das kann nur in Verbindung mit der Erschließung neuer Beschäftigungsfelder gelingen. Von Klaus Brandner, MdB, arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der SPDBundestagsfraktion und Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW

