Geförderte Beschäftigung für leistungsgeminderte Langzeitarbeitslose?
Von Susanne Koch und Peter Kupka (IAB) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Autorin und der Autor plädieren für ein sorgfältiges Profiling, in dem diejenigen Personen ausgewählt werden, die auf absehbare Zeit geringe Integrationschancen haben und bei denen durch die Aufnahme einer öffentlich geförderten Beschäftigung positive Effekte auf Beschäftigungsfähigkeit und/oder soziale Integration zu erwarten sind. Der Hinweis, dass selbst am Rande des Arbeitsmarkts Fluktuation stattfindet, unterstreicht die Notwendigkeit, die Integration in reguläre Beschäftigung als Ziel beizubehalten. Die Studie geht auf unterschiedliche Beschäftigungsfelder sowohl in der Privatwirtschaft, im öffentlichen Sektor, aber auch im sogenannten Dritten Sektor ein, und kommt zu dem Schluss, dass in allen diesen Bereichen Beschäftigungsmöglichkeiten für die Zielgruppe existieren, die allerdings durch die Kriterien öffentliches Interesse und Zusätzlichkeit begrenzt werden. Insofern ist es wichtig, auf regionaler Ebene einen Konsens zwischen den Akteuren über die Einsatzmöglichkeiten dieser Menschen zu erzielen.
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